Behandlungsraum 1 Behandlungsraum 2 Behandlungsraum 3 Wartezimmer Logo Puzzle

Humor & Satire

Achtung, Sie betreten auf eigene Gefahr und Verantwortung den hauseigenen Humor- und Satirebereich (teilweise ist Insiderwissen nötig):

 

ALLEIN  UNTER  FRAUEN

      DER  LOGOPÄDE:

Eine aus ökonomischen Gründen sehr seltene männliche Spezies dieses überwiegend durch weibliche Artgenossen besetzten Berufes.

Der Logopäde befaßt sich wesentlich mit der Behandlung von kommunikationsbeeinträchtigten Patienten; seltener jedoch nimmt er auch Anteil an den meist wortreichen Ausführungen seiner eher nicht redeflußgehemmten Kolleginnen. Beim männlichen Logopäden läßt sich gemeinhin die Tendenz zur Sachlichkeit ausmachen. Der Logopäde neigt dazu, sich seinen weiblichen Artgenossen anzugleichen, was ihm aufgrund seiner biologischen Determiniertheit nicht gelingen dürfte.

 

© LP+ET (der Hessingstiftung Augsburg) 4/5/95

     

 

Therapie-Kinder-Mund:

 

Leben oder Nichtleben, das ist hier die Frage:

 

Ein Therapiekind kommt sehr gut gelaunt, fast euphorisch zur Behandlung.

 

Therapiekind: "Du, ich bekomm' bald 'nen Hund."

 

Therapeut: " ... einen Stoffhund?"

 

Therapiekind: "Nee, einen Hund aus Tier!"

 

 

 

 

  Leerlauf:

 

Ein Therapiekind träumt so vor sich hin.

 

Therapeut: "Hallo, schläfst du noch?"

 

Therapiekind schaut langsam wieder her und bemerkt: "Ach - ich habe nur an Gedanken gedacht."

 

 

 

 

Therapie-Hunger:

 

Ein Schulkind kommt nachmittags ziemlich demotiviert in den Therapieraum.

 

Therapeut: "Oha, ... auf was hast du denn heute Lust?"

 

Der Schüler sehr kurz: "Auf Döner!"

 

 

 

 

Knapp daneben I :

 

Therapeutin: "Ich hab' hier ein kleines Tier, es ist braun, hat ganz viele Stacheln auf dem Rücken und man kann es im Wald, am Wegrand, manchmal kannst du es sogar in deinem Garten sehen. Was ist das?"

 

Therapiekind: "Elefant!"

 

 

Knapp daneben II :

 

Therapeutin: "Hier hab' ich ein Ding, das ist kein Tier, es ist riesengroß und kann ganz weit fliegen."

 

Therapiekind: "Hund!"

 

 
 Knapp daneben III :

 

Therapeutin: "Ein Tier, es ist ganz lang, hat kein Fell, keine Beine und kriecht am Boden."

 

Therapiekind: "Bär!"

 

 

 

 

 

Nicht mein Tag:

 

Therapiekind kommt mit extrem grimmiger Miene zum Termin.

 

Therapeut: "Du bist aber heute nicht so gut drauf?"

 

Therapiekind nach einer langen Pause: "Der Kindergarten nervt!"

 

 

 

 

 

www:

 

Therapiekind (fünf Jahre): "Ich geh' nicht in die Schule, ich geh' ins Internet!"

 

Therapiekind (knapp vier Jahre): "Raus geh' ich nicht. Ich schau' was mit meinem Bruder bei Facebook!"

 

Therapiekind (Schulkind) hat mitbekommen, dass es nun Glasfaser-Anschluss im Haus gibt: "Und - wie schnell ist denn hier jetzt der Down- und Upload?"

 

 

 

 

 

Berufswünsche:

 

Therapeutin: "Was möchtest du denn später mal werden?"

 

Therapiekind: "Müllmann, das find' ich klasse. Und wenn das nix is', dann werd' ich Rechtsanwalt!"

 

 

 

 

 Die Tücken der Silbenstruktur:

 

Ein Therapiekind soll die Silbenstruktur "Nacht tisch lam pe" klatschen. Konnte es auch.

 

Nachfrage von Praktikantin: „ ... und in welchem Raum (Spielhaus) steht die Nachttischlampe?“ „Wo ist sie?“

 

Keine Reaktion von dem Therapiekind.

 

Therapeut gibt eine Anlauthilfe: „Die Nachttischlampe steht im Sch > Schl ... zimmer.“

 

Nach einer Weile antwortet das Therapiekind: „Im Schlampenzimmer!“

 

 

 

 

 

Am ersten Schultag:

 

Ein neuer Erstklässler kommt gerade in den Therapieraum mit den Worten: "Hey, heute war ich in de' Schule. Nächsten Dienstag (= in einer Woche) geh' ich wieder hin!"

 

Aufklärungsarbeit des Therapeuten: "Ich glaube, du musst morgen schon wieder in die Schule gehen."

 

Erstklässler: "Hey echt? Nö, warum denn?"

 

 

 

 

 

Schwäbisch für Fortgeschrittene:

 

Kind kommt in die Therapie und erzählt ganz aufgeregt, es hätte jetzt einen "Spätzleagenten" als Spielfigur bekommen.

 

Therapeut: "Aha ... ???"

 

Die Mutter löst das Rätsel: "Es handelt sich um einen special agent !!"

 

 

 

 

 

Heitere Diagnostik:

 

Psycholinguistischer Entwicklungstest (PET) Subtest Grammatik Pluralbildung

 

Therapeut: „Das ist eine Kamera!“ „Und das sind zwei ... ?“

 

Therapiekind: „Das sind zwei Kameraden!“

 

 

 

 

 

Resultat einer Gruppentherapie:

 

Ein Therapiekind läuft nach Beendigung der Stunde ins Wartezimmer zu den dort sitzenden Müttern.

 

Therapiekind: "Ratet mal, was wir heute gemacht haben?" "Fichmund mit rauchen!"

 

Therapeutin: "Es heißt Fischmund und bei uns wird nicht geraucht!"

 

Genauer gesagt war es: Fischmund (Lippenstellung) mit Rauschen (Geräusch) als [sch] Anbahnung

 

 

 

 

 

 

 

Links:

 

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=WI9aiiCaeBI

 

 

 

http://www.youtube.com/watch?v=nhbnjTxCBwo&feature=related

 

 

 

http://www.youtube.com/watch?v=35MxwZtI9BM

 

 

 

http://www.youtube.com/watch?v=gzzzA78PkII&feature=related

 

 

 

http://www.vdek.de/

 

 

 

http://www.dbl.de/

 

 

 

 

 

 

 

Spruch des Monats:

 

Top-Beispiel für eine Ambiguität:

 

"Wir verdienen mehr als wir verdienen" BHV Unterschriftenaktion 

 

 

 

Was ist der Unterschied zwischen der Lobbyisten- und Klientelpolitik des deutschen Gesundheitssystems und der Mafia? Die Mafia hat wenigstens einen Ehrenkodex.

 

 

 

Kompetenz wird versilbert und man redet. Inkompetenz wird vergoldet und man schweigt.

 

 

 

Bürokratie von AOK, Barmer und KV - bringt in der Praxis schnell den Nerven-Gau!

 

 

 

 

 

 

Krankenkassen vs. Krankenhäuser:

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/vorwurf-der-krankenkassen-kliniken-rechnen-haeufig-falsch-ab-a-781044.html

 

Anstalten öffentlichen Rechts linken Körperschaften öffentlichen Rechts ???   ;-)

 

 

 

 

Warum nicht Künstlersozialversicherung ...

  • Ich muss in meinem Beruf als Logopäde hellsichtig sein. (Die gesetzlichen Krankenkassen verlangen von mir, dass ich vor der Entgegennahme einer Verordnung weiß, ob sie gültig ist oder nicht)

 

  • Ich muss in meinem Beruf als Logopäde hellhörig sein. (Manche Patienten erwarten, dass ich schon am Telefon die Diagnose stelle)

 

  • Ich muss in meinem Beruf als Logopäde Wunder vollbringen. (Die gesetzlichen Krankenkassen und die Kassenärztlichen Vereinigungen erwarten, dass man in kürzester Zeit die Patienten durchschleust, damit man die Wirtschaftlichkeit und das Budget nicht gefährdet)

 

  • Ich muss in meinem Beruf als Logopäde zaubern können. (Damit die Vorschulkinder fasziniert in der Therapie dabei sind)

 

  • Ich muss in meinem Beruf als Logopäde völlig freischaffend (und natürlich unbezahlt) Administrationsaufgaben und Inkasso von Körperschaften öffentlichen Rechts übernehmen.

 

  • Ich habe von der Deutschen Rentenversicherung die Sprachheilkunde im Rahmen der Bestandswahrung verliehen bekommen. (Was bekanntermaßen auch eine Kunst ist)


Aufgrund dieser Tatsachenfeststellungen müsste der Aufnahme in die

Künstlersozialversicherungkasse nichts entgegenstehen. Zwinkernd

 

 

 

 

Zahlen beispielsweise ausgeschrieben (BRD 2008 / außer*):

 

Brutto-Inlandsprodukt: 2.489.400.000.000 €

 

Bundes-Haushalt (Ausgaben): 2.832.000.000.000 €

 

Haftungsrisiko der BRD 08/12*: 1.000.000.000.000 €

 

Euro-Rettungsschirm*: 780.000.000.000 € ( oder bis ∞ )

 

Bundes-Gesundheitsausgaben: 263.216.000.000 €

 

Verluste HRE in Bad-Bank*: 173.000.000.000 €

 

Bundes-Gesundheitsausgaben GKV: 151.465.000.000 €

 

Bundes-Wehretat: 29.400.000.000 €

 

Pharma GKV: 29.000.000.000 €

 

Verluste BayernLB*: 10.000.000.000 €

 

Heil- und Hilfsmittel GKV: 9.000.000.000 €

 

Heilmittel GKV: 4.100.000.000 €

 

Logopädie GKV: 393.644.000 €

 

LogopädInnen haben's schon immer gewusst! Wir sind die Kostentreiber der Nation und schicken die gesetzliche Krankenversicherung direkt in den Ruin!